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Komponenten

BezeichnungInfoPreis (€)
ASRock QC5000-ITX/WiFiITX-Board mit Notebook-APU71
G.Skill Value DIMM Kit 8GB, DDR3-13332x4GB Kit, F3-10600CL9D-8GBNT64
be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31Leises ATX-Netzteil29
Cooler Master Elite 110 schwarz, Mini-ITX RC-110-KKN235
Noctua Redux 120mm+140mmoptional; für leiseren Betrieb0 (27)

Gesamtpreis: 199€

 

Vergleich zu HP ProLiant G8 Entry

Produkt: http://geizhals.de/hp-proliant-microserver-gen8-712317-421-a962380.html

Vorteile

  • Erweiterbar mit Standard-Hardware
  • deutlich mehr RAM
  • Leistungsstärkerer Prozessor
  • Komponenten/PC auch für andere Zwecke verwendbar (z.B. Office), falls sich Anforderungen ändern
  • günstiger
  • ausreichend RAM für FreeNAS und ZFS
  • integriertes WLAN

Nachteile

  • Keine server-grade Hardware (kein ECC-RAM, keine 24/7 verifizierte Komponenten)
  • Keine redundante LAN-Verbindung
  • Netzteil überdimensioniert

 

Anwendungsgebiet

Kleinst-NAS (3x 3,5 Zoll Festplatten, RAID 0/1/5 möglich)  mit vielseitigen weiteren Anwendungen wie Webserver, SVN-Server oder sogar Virtualisierung (1-2 VMs mit geringem Workload). Der A4 hat die AES Erweiterung was günstig für Festplattenverschlüsselung ist. WD Red 4TB/6TB sind ideal als Datenplatten geeignet. Durch das offen gestaltete Gehäuse sollte die Kühlung der Komponenten leicht (und daher auch leise) von statten gehen.

Windows, Windows Server, Linux, aber auch FreeNAS sind denkbare Betriebssysteme, je nach Bedarf.

 

Erweiterbarkeit

Auch wenn das Gehäuse in einer 3×3,5 Zoll Kombination von Festplatten offiziell keine weiteren 2,5 Zoll SSDs ermöglicht, kann man ggf. dennoch eine SSD hinein quetschen. Da SSDs unempfindlich (bzgl. ihrer Lage) sind, sollte das kein Problem darstellen.

Bis zu 16GB RAM möglich (kann bei Nutzung von Virtualisierung oder ZFS ratsam sein).

Das Netzteil hat ausreichend Kapazität für weitere Komponenten.

Es steht 1 PCIe 2.0 Slot zur Verfügung der mit einer Dual-Slot-Karte bestückt werden kann. Interessant wäre z.B. eine (Single oder Multi-Tuner) TV-Karte zum automatisierten Aufzeichnen von TV-Serien oder eine weitere Netzwerkkarte (falls Redundanz gewünscht ist). Von einer leistungsstarken Grafikkarte (um das Gerät auch als Spielekonsole o.ä. zu nutzen) ist allerdings abzuraten, da die APU ihre Leistung stark schmälern würde.

 

Fazit

Für unter 200€ ist es möglich ein kleines, leises, energieeffizientes NAS zu bauen, das einem Mikroserver oder fertigen NAS technisch nur in wenigen Bereichen etwas nachsteht, aber dennoch extrem flexibel ist. Reine NAS-Geräte starten bei diesem Preis erst und sind in ihren Möglichkeiten oft stark beschnitten (z.B. wegen Einsatz von ARM-Prozessoren).

 

 

 

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